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Prozesse

Softwareentwicklung ist immer noch sehr schwer planbar und übersteigt häufig den gesetzten Kostenrahmen sowie die geplante Dauer. Eine Tatsache, die seit den 1960er Jahren als Softwarekrise bezeichnet wird. Grund dafür sind die hohe Komplexität von Software sowie die Unmöglichkeit der sinnlichen Erfahrung von Softwarebestandteilen.
Will man die Kosten- und Zeitplanung eines Softwareprojekts kontrollieren, sind also Instrumente erforderlich, die sich von solchen anderer Bereiche des Ingenieurswesens unterscheiden. Diese Instrumente können technischer, betriebswirtschaftlicher oder sozialer Natur sein. Man führt Formalismen in Arbeitsprozesse ein und sollte dabei Bürokratismus meiden um die Motivation der Mitarbeiter zu erhalten. Man steigert durch Gruppenarbeit und Förderung der Eigeninitiative die Motivation möglichst ohne definierte Arbeitsabläufe zu verletzen.

Prozesseinführung

Das Angebot einen Prozess einzuführen richtet sich insbesondere an Unternehmen, die mit der Softwareentwicklung erst beginnen. Für solche Unternehmen ist es oft schwer die einzelnen Prozesse aus der Masse der beschriebenen überhaupt zu bewerten, denn dafür ist etwas (schlechte!) Erfahrung notwendig.
Aus dem bestehenden Angebot den richtigen Prozess auszuwählen oder einen gewählten Prozess einzuführen ist oftmals eine Aufgabe, die weniger technisches Wissen als soziales Geschick erfordert. In den meisten Fällen muss ein individueller Prozess für ein Softwareprojekt gefunden werden, der den Anforderungen des Kunden, den Gegebenheiten des Projektumfelds sowie der spezifischen Unternehmenskultur Rechnung trägt.
Bei der Einführung und Verbesserung der Prozesse, kann ich Ihnen behilflich sein. Ich kann Ihnen sowohl beratend zu Seite stehen, wie auch eine Prozesseinführung eigenständig durchführen.

Einige Prozessarten

  • Iterative Prozesse
  • eXtreme Programming
  • Agile Softwareentwicklung
  • Scrum
  • V-Model
  • ...

Prozessverbesserung

In den meisten Fällen existiert bereits ein Prozess, der in bestimmten Bereichen nicht die gewünschte Effektivität besitzen. In diesen Fällen muss nicht alles neu definiert werden. Es muss eine Schwach­stellen­analyse erfolgen aufgrund derer man spezifische Prozessdisziplinen behutsam neu justiert. Beispiele sind:

  • Häufig ist in Projekten der Prozess der Anforderungsbeschreibung weniger gut ausgeprägt als es die rein technischen Disziplinen sind. Die Resultate sieht man trotz virtuoser Technikbeherrschung im Gesicht des Kunden.
  • Im technischen Bereich pflegt bisweilen die Softwareintegration ein Eigenleben zu führen, das für alle Beteiligten ein Quell stetiger Überraschungen ist.
  • Im Konfigurationsmanagement braucht man zur Beherrschung der Tools mehrere Doktortitel und stellt - selbst wenn man diese besitzt - ganz überrascht fest, dass man von wichtiger technischer Dokumentation erst nach der Fertigstellung entsprechender Systemteile erfahren hat. Ältere Versionen sind trotz maximalen Toolaufwands nur bis zu einem Horizont von vier Wochen reproduzierbar.
  • Moloch Qualität: "Ja, da gibt es einen der für alles verantwortlich ist!" - "Der hat schon Erfahrung darin, ans Kreuz genagelt zu werden."

Wenn Ihnen etwas aus den genannten Punkten bekannt vorkommt, fallen Sie in den potentiellen Kundenkreis den ich mit dieser Werbung adressiere. Meine Stärken liegen in den folgenden Disziplinen:

  • Anforderungsmanagement
  • Softwarearchitektur
  • Konfigurationsmanagement
  • Softwareintegration
  • Softwarequalitätssicherung (QS) und Softwarequalitätsmanagement (QM)
  • Prozessverbesserung im Rahmen einer anstehenden SPICE-Zertifizierung